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Mobile Wifi-Router

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Mobile Wifi-Router

Es gibt Router und es gibt mobile Router. Die häuslichen Geräte beziehen das Internet zumeist aus der Telefonbüchse (Kabelinternet), die mobilen Gefährten dagegen aus dem Mobilfunknetz. Sie benötigen also bloß einen Mobilfunkvertrag mit Internetoption und können diese sofort mit Hilfe Ihres mobilen Routers nutzen und das Internet an Wifi-fähige Geräte weiterleiten.

Im Grunde genommen machen Sie mit solch einem mobilen Hotspot z.B. ihren iPod Touch zu einem iPhone (es fehlt dann “nur” noch die Telefonfunktion). Ihr iPad, das eigentlich kein 3G empfangen kann, kann plötzlich von überall aus Internet empfangen. So unlogisch das auch im ersten Moment klingen mag, es kann sogar durchaus sinnvoll sein, das iPhone mit dem W-Lan des mobilen Routers verbinden zu lassen: Das iPhone erkennt das W-Lan als solches und Sie können mobil über Ihr iPhone skypen (was ursprünglich nicht funktioniert, weil die Anbieter das skypen über 3G nicht erlauben)!

Selbst wenn Sie ein Smartphone besitzen, welches Tethering beherrscht, werden Sie mit einem mobilen Hotspot-Router bessere Erfahrungen machen. Diese Geräte sind nämlich explizit zum “tethern” ausgelegt. D.h. auch, dass Sie besseren Empfang haben als z.B. ein iPhone und – besonders wichtig – mit dem empfangenen Internet besser und schneller zurechtkommen und dieses rasant an weitere Geräte weiterleiten.

Unter anderem entfällt gegenüber einem gewöhnlichem USB-Surfstick die oftmals nervende Treiberinstallation und mit einer Notebooktasche sind die kleinen mobilen Router – die meistens ziemlich genau der Größe eines iPhones 3GS entsprechen – genauso einfach zu transportieren, wie eben ein Surfstick. Dafür hat man um einiges mehr Komfort (und in den meisten Fällen, sofern es sich nicht um einen echten High-End Surfstick handelt, auch deutlich bessere Durchsatzraten beim mobilen Internet).

Wir hoffen Ihr Interesse in dieser Technologie geweckt zu haben und stellen Ihnen im Folgenden einige tolle Geräte und deren Eigenschaften vor.


Huawei E585

Der Huawei E585 ist der Spitzenreiter unter den mobilen Hotspots. Es können sich bis zu 5 Geräte mit dem Router verbinden. Der Router ist sehr einfach übers Webinterface einzurichten und einmal eingerichtet liefert er sofort nach dem Einschalten das W-LAN (der Router hat übrigens nur einen Knopf zum Ein- und Ausschalten). Empfangen kann er bis zu 7,2Mbit/s und senden mit bis zu 5,76Mbit/s. Er beherrscht die W-LAN Standards b und g. Der n-Standard ist hier zwar nicht unbedingt erforderlich, aber er würde durch geringeren Stromverbrauch immerhin die Akkulaufzeit verlängern. Man kann aber nicht alles haben.

Das Gerät zeichnet sich besonders durch die großartige Stabilität und Empangsqualität des Internets aus. Es geht alles spürbar schneller als z.B. beim Tethering mit dem iPhone. Ein kleines Display zeigt Informationen über die aktuelle Session an: Wie lange man bereits surft, wie viel Traffic man verbraucht hat, etc. Was uns leider wirklich gefehlt hat und das wohl größte Manko ist, ist dass man nirgends nachsehen kann, wie viel man denn insgesamt schon im Monat verbraucht hat (da die meisten UMTS-Flatrates nach 5GB Traffic die Geschwindigkeit signifikant drosseln, wäre es schon sehr interessant, diese Informationen zu erhalten).

Aber insgesamt können wir es dem Gerät für seine ansonsten Top Leistungen nicht wirklich verübeln. Denn auch die Akkulaufzeit fiel bei uns nie unter sechseinhalb Stunden, und das ist schon echt klasse :-)

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Novatel Wireless MiFi 2352

Das Novatel Wireless MiFi 2352 ist unser kleiner überteuerter Ferrari unter den mobilen Hotspots.

MiFi ist eine von Novatel für dieses Produkt geschützter Begriff und soll für mobiles Wifi stehen. Das allein macht das Gerät zwar nicht zum Superstar, aber es ist trotzdem schon echt gut. Als Vorzeigefeature ist einmal das A-GPS zu vermerken, welches wirklich für schnelle Ortsaufklärung sorgt im Gegensatz zum normalen GPS (z.B. für Dienste wie Twitter, wenn man mit seinem Tweet auch den eigenen Aufenthaltsort benennen möchte).

Das eigentliche K.O. Kriterium für alle anderen mobilen Router, wenn sie gegen das Mifi von Novatel antreten, ist aber eigentlich, dass es tatsächlich ein eigenes Betriebssystem besitzt, welches in diesem Fall ein abgewandeltes Linux ist. Man kann auf dem Gerät also theoretisch Applikationen laufen lassen, welche dann von allen im W-LAN befindlichen Geräten verwendet werden können. Uns kam der spontane Gedanke, ob man nicht eine (W-)LAN-Party mit dem Teil machen könnte, auf welchem selbst dann ein dedizierter Counter Strike Server laufen würde. Aber leider ist das nicht so einfach. Wer also mit diesem schon recht anspruchsvollen Feature des Mifi 2352 umgehen kann – umso besser.

Ein umfangreich informierendes Display wie beim Huawei E585 gibt es leider nicht. Das Gerät kommuniziert mit Blinklichtern, deren Code man erst einmal entschlüsseln (oder in der Bedienungsanleitung nachschlagen) und anschließend noch merken muss.

Im Endeffekt ein durchaus sehr gutes Gerät mit kleineren Schönheitsfehlern aber wirklich vielen professionellen Features. Ob man diese braucht und dafür auch den stolzen Preis zahlen möchte, bleibt einem selbst überlassen.

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